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kinderarbeit auf kakaoplantagen

Familien, die sich kein Geld für die Schulen leisten können und gleichzeitig zum Überleben unbedingt abhängig von der Arbeitskraft ihrer Nachkommen sind. Die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt unserer Zuschussgeber wieder. Diese Kritik richtet sich auch an das Harkin-Engel-Protokoll, das es versäumt habe, überprüfbare Schritte einzufordern, die sicherstellen, dass die Bauern und Bäuerinnen faire Preise für ihre Produkte erhalten – was das wirksamste Mittel gegen Kinderarbeit wäre. Wirklich ernst gemeint war er nie, sonst wäre ein relativ logischer Schritt wohl schon lange ergriffen worden.5)2), Denn man müsste die Bauern schlichtweg anständig bezahlen. Jeder weitere Tag ohne ernstgemeinte und zielführende Maßnahmen bedeutet einen weiteren Tag des Leids: Kinder, häufig nicht älter als fünf und meist aus ärmsten ländlichen Verhältnissen, müssen harte und äußerst gefährliche, körperliche Arbeiten verrichten: Mit Macheten bewaffnet, klettern sie auf Kakaobäume und ernten die Schoten mit den wertvollen Bohnen, die sie später aus eigener Kraft in bis zu 40 Kilo schweren Säcken abtransportieren müssen. Einen anderen Weg sind die USA gegangen. Die Bemühungen der Unternehmen werden der Dimension der Probleme also in keiner Weise gerecht. Was nichts anderes heisst, als dass die heute von der Schokoladeindustrie für ihren wichtigsten Rohstoff bezahlten Preise noch viel tiefer und unfairer sind als bislang gedacht. Doch laut dem U.S. Department of Labor ist Kinderarbeit in den Hauptproduktionsländern Ghana und Côte d’Ivoire ungelöst. Es ermöglicht den Bauernfamilien ein einfaches, aber würdevolles Leben mit genug Geld für Nahrung, Kleidung, Medikamente und Schule. „fairafric“ baut solarbetriebene Schokoladenfabrik in Ghana, Deutschland muss mutiger gegen den Klimawandel vorgehen, Rambo-Methoden: Elon Musk kopiert Donald Trump, Slowenien erreicht als erstes EU-Land das notwendige BGE-Quorum, DAX verpasst Chance einer Nachhaltigkeits-Wende, Besserer Schutz für Verbraucher in Europa, Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden, Schallende Backpfeife für Agrarwende, Umwelt- & Klimaschutz, Entdecken Sie auf der Karte unseres Kooperationspartners TREEDAY nachhaltige Unternehmen in Ihrer Umgebung…, Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz, © 2006-2020 ausdruck.Agentur | All rights reserved. Daran haben auch die diversen Labels kaum etwas geändert, egal ob unternehmenseigene oder solche von unabhängigen Organisationen wie Fairtrade oder Rainforest Alliance/UTZ. So haben sich die zwölf größten Hersteller, einschließlich Nestlé, verpflichtet, bis spätestens 2020 Kinderarbeit auf Kakaoplantagen massiv zu reduzieren. Bodenschätze, Edelsteine, Edelmetalle, Kohle, Public Eye – Verein auf der Grundlage der Erklärung von Bern (ehemals EvB), ILO-Konvention 105: Abschaffung der Zwangsarbeit, ILO-Konvention Nr. Natacha Thys vom International Labor Rights Fund (ILRF) hat das eigentliche Problem hinter der Kinderarbeit schon vor Jahren auf den wunden Punkt gebracht: «What’s holding back progress on illegal child labor is nothing more than the industry’s unwillingness to exchange a small portion of its massive profits to ensure a sufficient return for farmers and workers.». Die selbstgesetzte Deadline von 2005 konnte nach außen hin vielleicht als ambitioniertes Bekenntnis zur tatsächlichen Verbesserung verkauft werden, war aber, wie später auch beteiligte Experten einräumten, von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Weiterlesen…. Die Ziele wurden also 2005 zum ersten Mal und 2008 sowie 2010 zwei weitere Male in die Zukunft verschoben. Die größte kakaoproduzierende Region der Welt ist Westafrika. 6)1), Es wäre zumindest ein klarer Schritt in die richtige Richtung, denn bei aller Kritik an der Unfähigkeit und dem Unwillen der großen Unternehmen, sie selbst beschäftigen keine Kinder. In Ghana und Côte d’Ivoire sind noch immer zwei Millionen Kinder von missbräuchlicher Plantagenarbeit betroffen. Diesen Familien eine klare Perspektive zu geben erfordert vielleicht etwas mehr als eine Preiserhöhung, längst überfällig ist sie trotzdem. Kinderarbeit auf Kakaoplantagen. Es verpflichtet Unternehmen zur Durchführung einer Sorgfaltsprüfung bezüglich Kinderarbeit. Die Frist von 2020, die sich die größten Hersteller wie Mars, Nestlé und Hershey gesetzt haben, läuft bereits nächstes Jahr ab. Dabei versprachen die Produzenten, Kinderarbeit um 70 Prozent zu verringern. Jetzt zeigt eine Studie: Das Gegenteil ist der Fall. Das Versprechen, die Kinderarbeit auf den ivoirischen Kakaoplantagen zu beseitigen, ist zwanzig Jahre alt. Und die Konzerne wiederum sahen sich nicht genötigt, ihren vollmundigen Versprechungen konkrete Taten folgen zu lassen. Ebenso richtig ist aber, dass eine der Hauptursache dafür das Fehlen eines existenzsichernden Einkommens für die allermeisten der rund zwei Millionen Kakaobauern und -bäuerinnen in Westafrika ist. Schon gewusst? Sie müssen dort knechten, um eure Lieblingsschokolade zu produzieren. Seit 20 Jahren versucht die Schokoladeindustrie nun schon vergeblich, ihr im Harkin-Engel-Protokoll abgegebenes Versprechen einzulösen. Als sich abzeichnete, dass die daraufhin bis 2010 erstreckte Galgenfrist wieder verpasst würde, kam kurzerhand ein neuer Vorschlag auf den Tisch: The Declaration of Joint Action to Support Implementation of the Harkin-Engel-Protocol. Die Frist von 2020, die sich die größten Hersteller wie Mars, Nestlé und Hershey gesetzt haben, läuft bereits nächstes Jahr ab: Wiedermal hatten die großen Player versprochen, bis nächstes Jahr bedeutend weniger von Erzeugnissen aus Kinderarbeit abhängig zu sein. Ein Kind bei der Verarbeitung von Kakaobohnen | Bild: © Electrolito [CC BY-SA 3.0] - Wikimedia Commons, Nach wie vor arbeiten in Westafrika fast zwei Millionen Kinder auf Kakaoplantagen. Die Unternehmen lenkten ein, konnten sich aber erfolgreich gegen jede Form von bindenden Vorgaben wehren, die sie auch rechtlich haftbar hätten machen können. Mit der neuen Schokoladenfabrik in der Kakaoanbauregion Suhum sollen 50 direkte, qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen und die Landflucht bekämpft werden. Neue Berechnungen des VOICE-Netzwerks (Voice of Organisations in Cocoa) zeigen zudem, dass der für ein existenzsicherndes Einkommen notwendige Abnahmepreis bedeutend höher liegt als bisher angenommen. VR16158. Eine auf Umfragen basierte Hochrechnung für Ghana und Côte d ́Ivoire ergab, dass 2013/14 2,3 Mio. Your browser doesn't support the HTML5 CANVAS tag. 2019 kündigten die Regierungen der beider Länder entsprechend an, ab dem Erntejahr 2020/21 von den Kakao-Firmen einen Aufpreis von 400 US-Dollar pro Tonne Bohnen zu verlangen. Die zahlreichen Recherchen der letzten Jahre haben in erschreckender Regelmässigkeit missbräuchliche Kinderarbeit zutage gefördert und bestätigt, dass Kinderarbeit im Kakaoanbau nach wie vor gängig ist. Bereits 2001 machten Schilderungen über die Ausbeutung von Kindern auf westafrikanischen Kakaoplantagen weltweit Schlagzeilen. Dazu kommen gravierende Probleme bei der Überwachung durch Audit-Firmen. Deren Verbindungen und Einfluss sollte verhindern, dass die griffige Gesetzesvorlage auch noch den Senat passiert. Grundlegende Vorbehalte gegenüber Zertifizierungsprogrammen, wie sie ein aktuelles VOICE-Papier formuliert, betreffen vor allem ihre bescheidene Wirkung auf die bäuerlichen Einkommen. So musste UTZ, dessen Label auf rund 65% allen zertifizierten Kakaos prangt, erst letztes Jahr einräumen, dass vier ihrer wichtigsten unabhängigen Überprüfer getrickst hatten. In vergangenen Jahren haben die Unternehmen Millionen von Euro in Entwicklungsprogramme gepumpt, um Bauern zu helfen, ihre Produktion zu steigern, und Schulen gebaut. Noch immer arbeiten rund 1,5 Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen in Westafrika. Die durch die Unterschrift der Firmenbosse bekräftige Umsetzungsfrist von 2005 verstrich ohne öffentlichen Aufschrei.

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